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Balgach, evang. Kirche: Konzert am Ewigkeitssonntag (23.11.2025)

Traditionell wurde auch dieses Jahr am Ewigkeitssonntag ein Konzert in der evang. Kirche Balgach aufgeführt.
Die Konzertvereinigung «musica sacra» unter der Leitung unseres Organisten David Burgstaller, wählte dieses Mal Werke des Komponisten Johann Michael Haydn (1737-1806) aus. Dieser war der jüngere Bruder von Joseph Haydn und somit ein Zeitgenosse von Wolfgang Amadeus Mozart. Das vielseitige Schaffen von Johann Michael Haydn umfasst über 800 Werke. Er wurde nie so berühmt wie sein Bruder Joseph, da seine Werke zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht dafür aber die Manuskripte von Kloster zu Kloster weitergeleitet wurden.

Mit dem Stück TIMETE DOMINUM, MH 256 wurde das Konzert eröffnet. Bei diesem Stück fehlten bis anhin die letzten 70 Takte. Durch Zufall fand David Burgstaller die fehlenden handgeschriebenen Manuskripte in einem Archiv in Oberösterreich. Auf diese Weise kamen die Zuhörer in den Genuss einer Uraufführung., die durch ihre grossartigen Stahlkraft emotional verzauberte.
Das Paradestück des heutigen Abends war MISSA SANCTI HIERONYMI, MH 254 auch als «Oboenmesse» bekannt. Das anspruchsvolle Werk mit vier Oboen und zwei Fagotten wurde von den Solistinnen sehr virtuos, lebendig und melodiös gespielt. Dabei wurden ihre ganze Musikalität und Energie gefordert. Sie wurden von drei Posaunen, Cello, Kontrabass und Orgel unterstützt. Der Kammerchor überzeugte mit wechselnden Soloparts und einer lebendigen Homogenität und unglaublichen Reinheit.
Die hellen Oboen, die brummenden Fagotte, die Fanfaren der Posaunen zusammen mit Chor und Basso continuo verzauberten und berührten das Publikum. Mit einem «standing ovation» und lange anhaltendendem Applaus bedankten sich die begeisterten Zuhörer bei der Konzertvereinigung «musica sacra» unter der Leitung von David Burgstaller, für Ihre exzellente Leistung.

Balgach, 26.11.2025                       Walter Mutzner, KVS evang. Balgach, Ressort Musik

Esther Tagmann erzählte von Ihrer Reise zu Fairtraideprojekten in Ghana. Rund 60 interessierte
folgten der Einladung in den Frongarten.
Als Claromitarbeiterin hatte sie die Gelegenheit teilzunehmen Dabei konnte sie die Schokoladefabrik besichtigen die hochwertige Schokolade herstellt, die nach Europa exportiert wird, anstatt nur den Kakaobohnen. Während Ihrem Aufenthalt, verbrachte sie an verschiedenen Standorten Global Mamas. In verschiedenen Betriebszweigen gibt es Arbeitsstellen und Verdienstmöglichkeiten insbesondere auch für Frauen. Dass Ihnen Arbeit, Würde, ein Einkommen und ein besseres Leben ermöglicht. Herr Isma Kouate von Senegal ,wohnhaft in Zürich hat eindrücklich der Vortrag mit Trommelmusik umrahmt. An einem Tisch konnte Schokolade probiert und gekauft werden, wie Schürzen und Topflappen. Bei Kaffee und Wähe genossen die Seniorinnen und Senioren das Zusammensein.